Ausschreibung für 35 neue Straßenbahnen veröffentlicht

Wir haben die Beschaffung von 35 neuen Straßenbahnen europaweit ausgeschrieben. Mit der neuen Fahrzeuggeneration soll der Fuhrpark aufgestockt und verjüngt werden. Die Fahrgäste können sich auf einen neuen Komfort freuen.

Am 13. Juli 2020 haben wir die Beschaffung von 35 neuen Niederflurstraßenbahnen ausgeschrieben. Vorausgegangen war die Zusage vom Land Sachsen-Anhalt, sich an den Kosten für die Beschaffung der Neufahrzeuge zu beteiligen. Dafür stehen 61 Millionen Euro im Landeshaushalt bereit. „Das sind großartige Nachrichten für die MVB und für Magdeburg. Mit dieser wichtigen Unterstützung ist es uns möglich, neue Straßenbahnen zu kaufen und den Komfort für unsere Fahrgäste deutlich zu steigern“, freut sich MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Wir planen mit Gesamtkosten von ca. 130 Millionen Euro, wovon wir etwa 55 % selbst stemmen werden.

Die zu beschaffenden Neufahrzeuge sollen die Niederflurstraßenbahnen der ersten Generation von 1995 ersetzen. Diese müssen mittelfristig aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ausgemustert werden. Angesichts steigender Fahrgastzahlen sowie der Streckenerweiterungen im Rahmen der „2. Nord-Süd-Verbindung“ wird die Straßenbahnflotte zudem um zehn Fahrzeuge erweitert.

Lastenheft gibt Aufschluss über neue Straßenbahn

„Straßenbahnen gibt es nicht von der Stange als Fertigprodukt. Sie werden individuell an die technischen und betrieblichen Anforderungen unseres Unternehmens angepasst. Entsprechend aufwändig ist der Ausschreibungsprozess“, erläutert Birgit Münster-Rendel. Im Lastenheft sind die Eckpunkte der neuen Straßenbahn bis ins kleinste Detail beschrieben. Berücksichtigung bei der Erstellung fanden die Hinweise aus dem Fahrgastbeirat der MVB, des Aufgabenträgers der MVB (die Landeshauptstadt Magdeburg) sowie die bestehenden gültigen Stadtratsbeschlüsse, beispielsweise zum Magdeburger Standard der Barrierefreiheit.

Die neue Straßenbahn, die intern bei der MVB als „NGT 10D“ betitelt wird, soll mit etwa 38 Metern Länge ihre Vorgängerin um ganze 9 Meter übertreffen und mit 2,40 Meter Breite insgesamt 10 Zentimeter breiter sein. Dadurch soll mehr Platz für die Fahrgäste geschaffen werden.

Der Komfort der Fahrgäste soll durch eine Reihe weiterer Verbesserungen gesteigert werden: Damit zu jeder Jahreszeit eine angenehme Temperatur herrscht, soll der Fahrgastraum klimatisiert sein. Ein neues intelligentes Lichtkonzept soll eine Wohlfühlatmosphäre im Fahrzeug schaffen und das frei nutzbare WLAN verhindert Langeweile während der Fahrt.

Wir rechnen mit dem Einsatz der ersten Fahrzeuge 2023.
Weitere Informationen zur neuen Straßenbahngeneration finden Sie hier.

Gemeinsam Corona bekämpfen

Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie macht das Smartphone zum Warnsystem. Die App informiert uns, wenn wir Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten. Sie schützt uns und unsere Mitmenschen. Und unsere Privatsphäre. Denn die App kennt weder unseren Namen noch unseren Standort.

Warum ist die Corona-App so wichtig?

Überall im öffentlichen Raum begegnen wir anderen Menschen. Darunter auch Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sein können und das Virus an andere übertragen. Auch ohne, dass sich Symptome bemerkbar machen.

Nach einem positiven Corona-Test geht es für das Gesundheitsamt an die Nachverfolgung der Kontakte. Und die verläuft nicht ohne Lücken. Schließlich können Infizierte unmöglich alle Personen benennen, denen sie im Supermarkt, in der Bahn oder beim Spaziergang begegnet sind. Die Corona-Warn-App kann solche Lücken schließen. Sie erkennt, wenn sich andere Menschen in unserer Nähe aufhalten. Und sie benachrichtigt uns, wenn ihr gemeldet worden ist, dass sich einer dieser Menschen nachweislich infiziert hat. Kurz: Sie ergänzt die analoge Erfassung digital und hilft so, Infektionsketten zu durchbrechen. Sie hilft, die Pandemie unter Kontrolle zu halten.

Wie funktioniert die App?

Die Corona-Warn-App sollte uns auf allen Wegen begleiten. Wann immer sich Nutzer/-innen begegnen, tauschen ihre Smartphones über Bluetooth verschlüsselte Zufallscodes aus. Diese geben Aufschluss darüber, mit welchem Abstand und über welche Dauer eine Begegnung stattgefunden hat. Die App speichert alle Zufallscodes, die unser Smartphone sammelt, für 14 Tage. Laut Robert Koch-Institut umfasst die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung, von einem bis maximal 14 Tagen. Deshalb werden die Daten nach Ablauf von 14 Tagen automatisch gelöscht.

Meldet eine betroffene Person über die App freiwillig ihre Infektion, werden ihre eigenen Zufallscodes allen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung gestellt. Auf deren Smartphones prüft die App, ob unter den Kontakten der letzten 14 Tage der Zufallscode eines Infizierten ist und kritische Kontakte bestanden haben. Wird sie fündig, benachrichtigt sie die Betroffenen und gibt klare Handlungsempfehlungen. Die Daten der Benachrichtigten sind zu keiner Zeit einsehbar.

Was passiert mit den Daten?

Die App ist auf dem eingeschalteten Smartphone aktiv und soll uns täglich begleiten. Sie wird uns jedoch nie kennenlernen. Sie kennt weder unseren Namen noch unsere Telefonnummer noch unseren Standort. Dadurch verrät sie niemandem, wer oder wo wir sind. Der Datenschutz bleibt über die gesamte Nutzungsdauer und bei allen Funktionen gewahrt.

  • Keine Anmeldung: Es braucht weder eine E-Mail-Adresse noch einen Namen.
  • Keine Rückschlüsse auf persönliche Daten: Bei einer Begegnung mit einem anderen Menschen tauschen die Smartphones nur Zufallscodes aus. Diese messen, über welche Dauer und mit welchem Abstand ein Kontakt stattgefunden hat. Sie lassen aber keine Rückschlüsse auf konkrete Personen zu. Es erfolgt auch keine Standortbestimmung.
  • Dezentrale Speicherung: Die Daten werden nur auf dem Smartphone gespeichert und nach 14 Tagen gelöscht.
  • Keine Einsicht für Dritte: Die Daten der Personen, die eine nachgewiesene Infektion melden, sowie der Benachrichtigten sind nicht nachverfolgbar – nicht für die Bundesregierung, nicht für das Robert Koch-Institut, nicht für andere Nutzer/-innen und auch nicht für die Betreiber der App-Stores.

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App-Download im App Store.

Neubau Gleisdreieck City Carré

Kreuzung Otto-von-Guericke-Straße / Ernst-Reuter-Allee: Neubau des Gleisdreiecks wird abgeschlossen

Der Neubau des Straßenbahngleisdreiecks am City Carré ist auf der Zielgeraden. Ab Montag fahren die Linien 4, 6, 8 und 10 wieder über die Otto-von-Guericke-Straße.

Seit Mitte März wird das Gleisdreieck an der Kreuzung Otto-von-Guericke-Straße / Ernst-Reuter-Allee neu gebaut. Die Bauarbeiten liegen in den letzten Zügen, sodass die wichtige Innenstadtkreuzung zum Wochenende wieder für den Individualverkehr freigegeben werden kann. Ab Montag, den 6. Juli fahren dann auch wieder die Straßenbahnlinien , , und über die Otto-von-Guericke-Straße. Damit werden die Wege zum Hauptbahnhof wieder kürzer, da die Haltestellen City Carré/Hauptbahnhof und Verkehrsbetriebe/Hauptbahnhof wieder von den Straßenbahnen bedient werden. Der Ersatzverkehr mit der Buslinie 41 wird eingestellt.

Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 4.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 6.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 8.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 10.

Investition in sichere Infrastruktur

Der Neubau des Gleisdreiecks war unabdingbar, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anlage zu gewährleisten. Durch die ungeplante starke Beanspruchung mit vier Straßenbahnlinien aufgrund der Baumaßnahme Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee („Tunnelbaustelle“) musste das Gleisdreieck nach über zwanzig Jahren im Dauerbetrieb ersetzt werden. Der Neubau schafft zudem die Voraussetzung, um Ende August den Straßenbahnverkehr über die Tunnelbaustelle wiederaufzunehmen.

Im April kamen zwischenzeitlich die Bauarbeiten zum Erliegen, da eine baubegleitende Kampfmittelsondierung durch die Corona-Eindämmungsverordnung verboten war. Durch eine angepasste Sondierungstechnologie und eine Ausnahmegenehmigung vom Verbot konnten die Bauarbeiten wiederaufgenommen werden.

Linie 9 in Richtung Reform (Foto: Peter Gercke)

Am Sonntag: Schienenersatzverkehr zwischen Leipziger Chaussee und Reform

Wegen Wartungsarbeiten an der Oberleitung der Straßenbahn wird der Streckenabschnitt zwischen Leipziger Chaussee und Reform für die Straßenbahnen der MVB gesperrt.

Die Arbeiten finden am Sonntag, den 5. Juli in der Zeit zwischen 6 und 13 Uhr statt.
Die MVB richtet in diesem Zeitraum einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Folgende Linienänderungen werden erforderlich:

Die Straßenbahnlinie 9 (Neustädter See – Leipziger Chaussee)

  • Die Linie verkehrt verkürzt und endet bereits an der Haltestelle Leipziger Chaussee.

Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 9.

Schienenersatzverkehr mit Bussen:

Leipziger Ch. – Reform ü. Pallasweg – Leipziger Ch.

Leipziger Ch. – Reform ü. Kirschweg – Leipziger Ch.

Als Ersatz fahren zwei Buslinien im Ringverkehr zwischen Freibad Süd, Leipziger Chaussee und Reform (Werner-Seelenbinder-Straße).

  • Fahrgäste mit Zielen entlang der Leipziger Chaussee und Flugplatz können an der Haltestelle Leipziger Chaussee in den SEV umsteigen.
  • Fahrgäste, die direkt in das Wohngebiet Reform möchten, können bereits an der Haltestelle Freibad Süd in den SEV umsteigen. Die Bushaltestelle befindet sich in Höhe des Eingangs des Freibads.
Fahrweg Schienenersatzverkehr:

Route 1: Freibad Süd – Reform (W.-Seelenbinder-Str.) – Salbker Chaussee – Flugplatz – Leipziger Chaussee – Freibad Süd
Route 2: Freibad Süd – Leipziger Chaussee – Flugplatz – Salbker Chaussee – Reform (W.-Seelenbinder-Str.) – Freibad Süd

  • Die Busse bedienen alle Ersatzhaltestellen auf der Leipziger Chaussee am Straßenrand.
  • Es werden alle Unterwegshaltestellen bedient.
  • Zusätzlich werden Ersatzhaltestellen im Neptunweg eingerichtet.
  • Die Straßenbahnhaltestellen Merkurweg, Bördepark-Ost und Endstelle Reform können nicht bedient werden.

Link zu den Haltestellenplänen des Schienenersatzverkehrs.

Straßenbahnlinie 1, Endstelle IKEA

MVB-Fahrkarte wird zum IKEA-Gutschein

Im Juli und August kann jede Fahrkarte der MVB einmalig als Gutschein für das IKEA-Einrichtungshaus in Magdeburg genutzt werden. Es gibt einen Preisnachlass von 5 Euro.

ÖPNV-Nutzer in Magdeburg können sich freuen:

Im Juli und August erhalten Sie mit Ihrer tagesaktuellen MVB-Fahrkarte einmalig einen 5 Euro Sofortrabatt an der Kasse des IKEA-Einrichtungshauses in Magdeburg. Billy und Co. können damit noch günstiger gekauft werden.

Als tagesaktuelle Fahrkarten gelten auch Tages-, Wochen-, Monats- und Abokarten der MVB sowie Schülerjahreskarten und Studententickets.

Die Straßenbahnlinie (Olvenstedter Platz – IKEA) und der Regiobus 100 (Gardelegen – Magdeburg, ZOB) fahren direkt zum Einrichtungshaus.

Mehr Informationen finden Sie unter IKEA.de/Magdeburg

Bedingungen:
Der Sofortrabatt ist ausschließlich bei IKEA Magdeburg gültig und nicht mit anderen Coupons und Aktionen von IKEA Magdeburg kombinierbar. Nicht einlösbar im IKEA Restaurant und Bistro sowie für Serviceleistungen und beim Kauf von IKEA Geschenkkarten.
Eine vollständige oder teilweise Barauszahlung ist nicht möglich.

MVB-Kundenzentrum: Am Dienstagnachmittag geschlossen, dafür am Mittwoch geöffnet

Unser Kundenzentrum in der Otto-von-Guericke-Straße 25 hat in dieser Woche veränderte Öffnungszeiten. Grund dafür sind Systemumstellungen im Zusammenhang mit der Anpassung der Mehrwertsteuer.

Am Dienstag, den 30. Juni ist das Kundenzentrum von 9 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Am Nachmittag bleibt das Kundenzentrum geschlossen.

Am Mittwoch, den 1. Juli ist das MVB-Kundenzentrum dafür zusätzlich von 9 Uhr bis 13 Uhr geöffnet.

Corona-Konjunkturpaket: marego plant diesjährige Tarifmaßnahme auszusetzen

Der marego bedankt sich bei seinen Abo-Kunden.

Seit Mitte März hat die Corona-Pandemie die gesamte Gesellschaft, die Wirtschaft und damit auch den öffentlichen Personennahverkehr im Gebiet des marego stark beeinflusst. Im Zuge der am 01.07.2020 in Kraft tretenden Absenkung der Mehrwertsteuer haben die Gesellschafter des marego gemeinsam mit dem Verbundbüro intensiv geprüft, wie diese Steuersenkung an möglichst alle Fahrgäste weitergegeben werden kann.

Mit dem Aussetzen der diesjährigen Tarifmaßnahme 2020/2021, die ursprünglich zum 01.08.2020 wirksam werden sollte, bis zum 31.12.2020 bietet sich die gerechteste und auf Grund der Kürze der Zeit auch einzig umsetzbare Lösung um die vollständige Weitergabe der Steuererleichterung zu gewährleisten.
Vorbehaltlich der Verabschiedung des Konjunkturpaketes in Bundestag und Bundesrat und der Zustimmung der Gremien des marego bleiben damit sowohl die Preise, als auch die Fahrkartenangebote bis zum oben genannten Zeitpunkt im marego unverändert.

Das Aussetzen der Tarifmaßnahme soll vor allem für die Kunden eine Erleichterung darstellen. „Wir möchten den Fahrgästen damit die Unterstützung des Bundes so direkt weitergeben, wie möglich“, merkt Jost Beckmann, Geschäftsführer des marego, an. „Damit es für uns alle weitergeht, und wir mobil bleiben“.

Die Auswirkungen der Corona-Krise schlägt sich im öffentlichen Personennahverkehr besonders bei den Fahrgastzahlen nieder. Im Gegensatz zu den deutlichen Rückgängen bei den Gelegenheitskunden, haben die Abo-Kunden den Verkehrsunternehmen des Magdeburger Regionalverkehrsverbundes – marego die Treue gehalten: Nur wenige Kunden wollten ihr Abo zurückgeben oder pausieren lassen.

Als Dankeschön für ihre Treue während des Lockdowns erweitert der Verbund die Leistungen aller Abo-Monatskarten und jedes Jobticket an den Juliwochenenden. Unabhängig vom Abo-Produkt, der gewählten Preisstufe oder der Relation kann an den genannten Wochenenden im gesamten Verbundgebiet kostenfrei gefahren werden.

Zusätzlich ermöglicht das Abo dann die Mitnahme eines weiteren Erwachsenen, bis zu drei Kindern bis 14 Jahre sowie eines Hundes. Darüber hinaus können Abo-Kunden ihre Abo-Monatskarte mit allen Vorteilen einer anderen Person weitergeben.

Der Aktionszeitraum beginnt bereits freitags ab 19 Uhr und gilt bis montags 4 Uhr.
Die Verkehrsunternehmen des marego möchten damit die Abo-Kundinnen und Abo-Kunden dazu einladen, die Landeshauptstadt Magdeburg, die Landkreise Börde, Jerichower Land und Salzlandkreis sowie Helmstedt und Wolfsburg mit ihren touristischen Highlights zu entdecken und das mit jedem öffentlichen Verkehrsmittel.

Weitere Information finden Sie hier.

Über marego

Der Magdeburger Regionalverkehrsverbund (marego) ist der Verkehrsverbund für die Landeshauptstadt Magdeburg sowie für die Landkreise Börde, Jerichower Land und Salzlandkreis. Im marego-Gebiet sind die Fahrgäste mit einer Fahrkarte in Bahn, Bus und Straßenbahn mobil. Dabei können Sie die Angebote der jeweiligen Verkehrsunternehmen nutzen, ohne beim Umsteigen eine neue Fahrkarte lösen zu müssen.

Zu den Verkehrsunternehmen gehören: Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH, BördeBus Verkehrsgesellschaft mbH, DB Regio AG, Kreisverkehrsgesellschaft Salzland mbH, Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG, Nahverkehrsgesellschaft Jerichower Land mbH und die Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel mbH.

Sollten Sie Fragen dazu haben, steht Ihnen marego unter folgenden Kontaktdaten gern zur Verfügung:

Magdeburger Regionalverkehrsverbund GmbH – marego
Franckestraße 1
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 50 96 35 0
Fax: 0391 50 96 35 19
E-Mail: info@marego-verbund.de

Ein Dankeschön an unsere Abokunden

Die Verkehrsunternehmen des Magdeburger Regionalverkehrsverbunds (marego) möchten den Abokunden für ihre Treue danken. Trotz Kurzarbeit, Homeoffice und Homeschooling haben viele ihr Abo während der Covid19-Pandemie behalten.

Als Dankeschön sind alle Abokarten im Juli noch mehr wert:

Sie können jedes Juli-Wochenende von Freitag, ab 19 Uhr, bis Montag, 4 Uhr,

  • im gesamten marego Verbundgebiet fahren,
  • kostenfrei einen Erwachsenen mitnehmen,
  • kostenfrei bis zu 3 Kinder (bis einschließlich 14 Jahre) mitnehmen,
  • kostenfrei einen Hund mitnehmen und
  • die Abokarte bzw. das Jobticket an eine andere Person weitergeben
Konkret sind es die Wochenenden vom 3. bis 6. Juli, vom 10. bis 13. Juli, vom 17. bis 20. Juli und vom 24. bis 27. Juli.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir sagen Danke.

Bauarbeiten in der Schönebecker Straße (Foto: Peter Gercke)

Bauarbeiten für neue Straßenbahntrasse: Fünf Tage Schienenersatzverkehr auf den Linien 2, 8 und N2

Wir bauen in der Warschauer und Schönebecker Straße eine neue Straßenbahntrasse. Ab Donnerstag muss für mehrere Tage der Straßenbahnverkehr der Linien 2, 8 und N2 unterbrochen werden. Als Ersatz werden Busse eingesetzt.

Der Neubau des stadteinwärtigen Straßenbahngleis und der Fahrbahn in der Schönebecker Straße ist abgeschlossen. Damit die Bauarbeiten für die neue Gleisanlage und für die neue Fahrspur auf der stadtauswärtigen Straßenseite beginnen können, muss der baustellenbedingte eingleisige Straßenbahnverkehr auf das neugebaute Gleis umgeschwenkt werden. Damit dies gelingt, müssen zwei Bauweichen eingebaut werden. Daher muss für insgesamt fünf Tage der Straßenbahnverkehr ab dem 25. Juni unterbrochen werden. Die MVB setzt zwischen Buckau und Hasselbachplatz Busse ein. Ab dem 30. Juni rollen alle Linien wieder wie gewohnt ohne Einschränkungen.

Für Autofahrer muss die Schönebecker Straße unterdessen ab dem 25. Juni bis Mitte Dezember gesperrt werden. Ein Richtungsverkehr wie bisher ist dann nicht mehr möglich, da sich Auto- und Straßenbahnverkehr sonst gegenüberstehen würden. Die Umleitung erfolgt großräumig über Leipziger Straße und Erich-Weinert-Straße oder über Schanzenweg, Dodendorfer Straße und Erich-Weinert-Straße. Ab voraussichtlich August ist zusätzlich stadtauswärts eine Umleitung über Porsestraße, Warschauer Straße und Dodendorfer Straße möglich.

Ausführliche Informationen mit Umleitungskarten gibt es unter www.mvbnetzausbau.de (Menüpunkt Bauabschnitte – BA 7)

Von Donnerstag, 25. Juni bis Montag, 29. Juni kommt es zu folgenden Änderungen im Linienverkehr:

Die Straßenbahnlinie 2 verkehrt zweigeteilt:

Linie 2 Nord: Alte Neustadt – Südring
Im Norden zwischen Alte Neustadt und Haltestelle Hasselbachplatz normale Linienführung. Anschließend Ringfahrt über Leipziger Straße und Wiener Straße zur Haltestelle Südring und von dort zurück nach Alte Neustadt.

Zur Weiterfahrt in Richtung Buckau und Westerhüsen steigen Fahrgäste ab Haltestelle Hasselbachplatz in den Ersatzverkehr der Linie 42 um.

Linie 2 Süd: Westerhüsen – Buckau
Im Süden verkehrt die Linie 2 verkürzt nur zwischen den Haltestellen Westerhüsen und Buckau/Wasserwerk.

Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt steigen Fahrgäste ab Haltestelle Buckau/Wasserwerk in den Ersatzverkehr der Linie 42 um.
Fahrgäste mit Zielen in Buckau nutzen bitte den Ersatzverkehr der Linie 43 zwischen Wasserwerk und Porsestraße.

Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 2.

Die Straßenbahnlinie 8 ist nicht im Einsatz.

Wir richten einen Ersatzverkehr mit zwei Buslinien ein:

Ersatzverkehrslinie: Hasselbachplatz – Buckau

  • Für Fahrgäste mit Zielen in der Innenstadt und aus der Innenstadt nach Buckau und Westerhüsen.

Verkehrt als Ringlinie zwischen Hasselbachplatz und Buckau/Wasserwerk.
In Richtung Buckau fährt der Bus über die Schönebecker Straße und bedient somit alle Haltestellen, die sonst auch von den Straßenbahnlinien 2 und 8 angefahren werden.

In Richtung Hasselbachplatz fährt der Bus über Schanzenweg, Dodendorfer Straße, Freie Straße und Erich-Weinert-Straße und bedient dabei die Ersatzhaltestellen Hettstedter Straße, S-Bahnhof SKET Industriepark, Salbker Straße, Sudenburger Straße, Freie Straße und AMO/Steubenallee (in der Erich-Weinert-Str.).

Link zu den Haltestellenplänen der SEV-Linie 42.

Ersatzverkehrslinie (Quartiersbus): Ringverkehr Buckau – Porsestraße

  • Für Fahrgäste mit Zielen in Buckau zwischen Wasserwerk und Porsestraße.

Verkehrt als Ringlinie zwischen Buckau/Wasserwerk und Porsestraße über Schönebecker Straße, Thiemstraße, Coquistraße und Porsestraße.
In Richtung Buckau/Wasserwerk fährt der Bus über Schönebecker Straße und bedient alle Haltestellen, die sonst auch von den Straßenbahnlinien 2 und 8 angefahren werden.
In Richtung Porsestraße werden die Haltestellen Neue Straße/Zirkusmuseum, Thiemstraße, Klosterbergestraße, S-Bahnhof Buckau und Porsestraße bedient.

Link zu den Haltestellenplänen der SEV-Linie 43.

Änderungen im Nachtverkehr (ab 24. Juni, 23:15 Uhr bis 30. Juni 2020, 4:15 Uhr):

Nachtlinie N2: Alter Markt – Westerhüsen

Die Nachtlinie N2 verkehrt als Bus.

In Fahrtrichtung Alter Markt:
Ab Haltestelle Zinckestraße wird die Linie über Schanzenweg, Dodendorfer Straße und Erich-Weinert-Straße umgeleitet. Ab Haltestelle Planckstraße wieder normale Linienführung.
Die Haltestellen Buckau/Wasserwerk, Neue Straße, Thiemstraße und Warschauer Straße entfallen.
Alternativ werden die Ersatzhaltestellen Hettstedter Straße, S-Bahnhof SKET Industriepark, Sudenburger Straße, Freie Straße und AMO/Steubenallee (in der Erich-Weinert-Str.) bedient.

In Fahrtrichtung Westerhüsen normale Linienführung.
Link zum Fahrplan der nachtaktiven Buslinie N2.

Nachtlinie N8 – Alter Markt – ENERCON

Die Nachtlinie N8 verkehrt wegen Wagenüberlauf von der N2 ebenfalls als Bus.
Link zum Fahrplan der nachtaktiven Buslinie N8.

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