Mit Otto-City-Card für nur 19 Euro monatlich mobil / Pilotphase beginnt am 1. Mai
Am 1. Mai beginnt die Pilotphase zur Einführung eines Sozialtickets für den Öffentlichen Personennahverkehr. Berechtigte Magdeburgerinnen und Magdeburger können das Ticket ab Mittwoch, 29. April, unter Vorlage einer gültigen Otto-City-Card und des Personalausweises zum Preis von 19 Euro in jedem MVB-Häuschen oder im MVB-Kundenzentrum erwerben. Erster möglicher Gültigkeitstag ist der 1. Mai. Für bereits bestehende Abo-Fahrkartenverträge gibt es ein Sonderkündigungsrecht. Die Umsetzung der Pilotphase hat der Stadtrat am 26. März beschlossen.
Sozialticket ist Monatskarte
Das Sozialticket ist eine persönliche Monatskarte für das Stadtgebiet Magdeburg, die nicht an den Kalendermonat gebunden ist. Der Gültigkeitsbeginn ist frei wählbar. Das Ticket gilt einen Monat, etwa vom 15. Mai bis zum 14. Juni. Es kann bis zu zehn Tage im Voraus erworben werden und entspricht in seinem Leistungsumfang der regulären Monatskarte der Tarifzone Magdeburg. Das Ticket ermöglicht unbegrenzt viele Fahrten mit Straßenbahnen, Bussen, S-Bahnen und Regionalzügen im Stadtgebiet. Voraussetzung für den Erwerb sind ein gültiger Stadtpass und die Vorlage des Personalausweises.
Hier ist das Ticket erhältlich
Zum Verkaufsstart erweitern die MVB ihre Öffnungszeiten und schaffen zusätzliche Möglichkeiten zum Erwerb des Sozialtickets: Das MVB-Kundenzentrum, regulär mittwochs geschlossen, öffnet am Mittwoch, 29. April, zusätzlich von 9.00 bis 14.00 Uhr. Auch das MVB-Häuschen an der Haltestelle Kastanienstraße ist bis einschließlich 8. Mai verlängert erreichbar – täglich von 8.00 bis 15.30 Uhr. Darüber hinaus kann das Sozialticket am MVB-Häuschen Ernst-Reuter-Allee/Breiter Weg (montags bis freitags von 06.15 bis 20.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr) sowie im Infopoint am ZOB (montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr) erworben werden.
„Anspruch auf einen Stadtpass haben alle Leistungsbezieher bzw. Leistungsberechtigten nach den Sozialgesetzbüchern II, VIII und XII sowie nach dem Wohngeldgesetz, dem Asylbewerberleistungsgesetz und auf Kinderzuschlag“, informiert der Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Dr. Ingo Gottschalk. „Wer zum anspruchsberechtigten Personenkreis gehört und noch keinen Stadtpass besitzt, kann einen Antrag beim Sozial- und Wohnungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg oder in allen Bürgerbüros stellen.“
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai findet bereits am Samstag, 25. April 2026, erstmals der „Magdeburger Tag der Begegnung“ auf dem Alten Markt in Magdeburg statt. Initiiert und koordiniert wird der Tag vom DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.
Premiere in Magdeburg
Am Samstag, den 25. April 2026, wird der Alte Markt für einen Nachmittag zu einem Zeichen der Inklusion. Der „1. Magdeburger Tag der Begegnung“ bringt Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen und schafft eine Plattform für Austausch, Information und Vernetzung. Ziel der Veranstaltung ist es, das gesellschaftliche Miteinander nachhaltig zu stärken und inklusive Angebote sichtbarer zu machen.
Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein tolles Programm mit einem vielfältigen Standangebot, Info- und Mitmachaktionen, ein Bühnenprogramm mit Interviews zu Fragen der Inklusion, sowie Sport-, Tanz- und Musikbeiträge. So ist für jeden etwas dabei.
Mehr Barrierefreiheit in Bus und Bahn
Die MVB ist mit einem Glücksradstand und einem Bus vor Ort. Im Rahmen des Tages der Begegnung wird am Bus das BIOS – das Barrierefreie Informations- und Orientierungssystem – vorgestellt. Das BIOS soll blinden und sehbeeinträchtigten Personen die Nutzung des ÖPNV erleichtern, indem es an Haltestellen automatisch Linie und Ziel einfahrender Busse und Bahnen ansagt. Dafür können die Fahrgäste entweder eine App oder einen kleinen Handsender nutzen, der beim Einfahren eines Fahrzeugs ein Signal sendet und so eine Ansage über die Außenlautsprecher auslöst.
Schauen Sie am 25. April zwischen 12 Uhr und 17 Uhr auf dem Alten Markt vorbei – schlendern Sie entlang der verschiedenen Stände, schauen Sie sich das Bühnenprogramm an und kommen Sie miteinander ins Gespräch.
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe und die Mitglieder des Vereins IGNah läuten gemeinsam mit Nadja Gröschner am Samstag, 2. Mai 2026 um 14 und 17 Uhr, den Wonnemonat ein. Steigen Sie an der Hartstraße neben dem Rathaus ein und fahren Sie mit einer historischen Straßenbahn ins Frühlingsgefühl in den Herrenkrug!
Der Ausflug in den Herrenkrug ist gleichzeitig eine Zeitreise zurück in das Jahr 1886. Vor 140 Jahren konnten sich die Magdeburgerinnen und Magdeburger von einer damals hochmodernen Dampftram mit unfassbaren 15 km/h in den Landschaftspark befördern lassen. Man musste als Ausflügler durchaus abenteuerlustig und risikobereit sein, denn Fachleute warnten, dass man wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit den Verstand verlieren könne!
Wer seine Unerschrockenheit mutig unter Beweis stellen möchte, wenn die alte Bahn 30 km/h auf freier Strecke erreichen wird, sollte sich Samstag, den 2. Mai 2026, vormerken! Dann nämlich startet die historische Tram von der Hartstraße neben dem Rathaus jeweils um 14 Uhr und um 17 Uhr zu einer Fahrt in den Frühling.
Karten im Vorverkauf
Ein Zeitreise-Ticket kostet 20,– Euro und ist ab sofort im Vorverkauf bei der Feuerwache am Ambrosiusplatz (Kartentelefon 0391 – 60 28 09, jeweils Dienstag und Donnerstag 11 – 17 Uhr) erhältlich. Restkarten gibt es vor Ort unmittelbar vor den jeweiligen Fahrten.
Die Fahrt ist für Personen unter 12 Jahren nicht geeignet. Keine Ermäßigungen auf den Ticketpreis.
Eine Kooperation des Vereins IGNah mit der Feuerwache Magdeburg und der Magdeburger Verkehrsbetriebe.
Am Sonntag, dem 26. April fährt die Buslinie 52 zwischen den Haltestellen Stormstraße und Kritzmannstraße eine Umleitung über den Magdeburger Ring und das Neustädter Feld (Hermann-Bruse-Platz). Die Haltestellen Robert-Koch-Straße, Boquet-Graseweg, Lorenzweg, An der Waldschule, Florapark und Florpark-Garten müssen entfallen. Grund ist das Kirschblütenfest.
Der öffentliche Nahverkehr in Magdeburg gewinnt weiter deutlich an Bedeutung. Im Jahr 2025 nutzten über 65 Millionen Fahrgäste* die Busse und Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) – ein Zuwachs von 6,5 Millionen Fahrgästen gegenüber dem Vorjahr.
Parallel dazu steigt die Zahl der Stammkundinnen und -kunden auf einen neuen Höchststand: Mit aktuell 78.300 Abonnements in der Landeshauptstadt, allein 58.000 davon bei der MVB abgeschlossen, nutzt inzwischen nahezu jeder dritte Magdeburger regelmäßig ein ÖPNV-Angebot – darunter das Deutschlandticket, marego-Abos oder Jobtickets. Der öffentliche Nahverkehr entwickelt sich damit zum zentralen Bestandteil der städtischen Mobilität.
„Die Zahlen zeigen deutlich: Die Menschen in Magdeburg setzen immer stärker auf Bus und Straßenbahn“, sagt Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. „Das ist ein klarer Auftrag, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen – mit einem leistungsfähigen Angebot, verlässlichem Betrieb und gezielten Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge.“
Auch wirtschaftlich bestätigt sich diese Entwicklung: Die Verkehrseinnahmen stiegen im Jahr 2025 um 5,5 Millionen Euro auf insgesamt 38,7 Millionen Euro.
Gleichzeitig konnte die MVB ihre Aufwendungen gezielt reduzieren. Durch zusätzliche Fördermittel – insbesondere aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz – sowie die Bündelung von Infrastrukturmaßnahmen wurden rund 2 Millionen Euro gegenüber der ursprünglichen Planung eingespart, ohne Abstriche beim Netzausbau zu machen.
Darüber hinaus profitierte das Unternehmen von deutlich gesunkenen Energiekosten, die im Jahresvergleich um 26 Prozent zurückgingen. Neben einem milden Winter wirkten sich hier insbesondere eine optimierte Beschaffungsstrategie gemeinsam mit den SWM Städtischen Werken Magdeburg GmbH sowie Effizienzgewinne durch infrastrukturelle Maßnahmen und ein eingeführtes Energiemanagementsystem aus.
Die aktuellen Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung eines leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehrs für die Entwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg.
Der Magdeburger Regionalverkehrsverbund marego reformiert zum 1. August 2026 seinen Tarif. Die Zahl der Preisstufen sinkt von 14 auf 6, das Angebot wird deutlich verschlankt, die 24-Stunden-Karte lohnt sich fortan in jeder Relation schon ab der zweiten Fahrt und Familien profitieren von neuen Mitnahmeregeln. Ziel ist es, den ÖPNV-Tarif im Verbundgebiet einfacher, übersichtlicher und alltagstauglicher zu gestalten.
Weniger Preisstufen
Künftig wird die Zahl der Preisstufen von bislang 14 auf 6 reduziert. Es werden zwei Preisstufen für den Nahbereich geschaffen: die Preisstufe MD, die nur für die Landeshauptstadt Magdeburg gilt, und die Preisstufe Lokal für Fahrten innerhalb einer Tarifzone mit Bus und Zug sowie für Fahrten zum benachbarten Tarifpunkt in einer weiteren Tarifzone, solange diese Fahrten im Bus stattfinden. Für längere Fahrten gibt es die Preisstufen Regio 1 bis Regio 4. Für Fahrgäste soll das Preissystem dadurch einfacher und verständlicher werden.
Weniger Produkte
Auch das Sortiment wird überarbeitet. Es gibt derzeit fast 200 Fahrkartenarten und mehr als 11.000 Kombinationen aus Fahrkarten und Preisstufen. Künftig wird sich marego stärker auf die Angebote konzentrieren, die im Alltag tatsächlich nachgefragt werden. Im Mittelpunkt stehen zwei Kernprodukte: die 24-Stunden-Karte für die Tagesmobilität und die persönliche Abo-Monatskarte für die Monatsmobilität. Die 24-Stunden-Karte soll sich künftig bereits ab der zweiten Fahrt lohnen.
Familienfreundlich
Für Familien sieht die Reform spürbare Änderungen vor. Nicht nur wird die 24-Stunden-Karte günstiger, es können bis zu drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos mitgenommen werden – ein deutlicher Vorteil für Familien im Alltag. Diese Mitnahmeregelung wird auch für die persönliche Abo-Monatskarte nutzbar sein.
Marcel Czarnecki, Geschäftsführer der Magdeburger Regionalverkehrsverbund GmbH – marego präsentiert die Inhalte der Tarifreform während einer Pressekonferenz. Foto: Sarah Kossmann
Abo-Angebot
Für rund 130 Tsd. Abonnenten bereitet der Verbund ebenfalls zahlreiche Änderungen vor. Im Abo-Bereich setzt marego künftig auf die persönliche Abo-Monatskarte, die monatlich kündbar ist und ausschließlich digital als Chipkarte sowie als Handyticket zur Verfügung steht. Zudem wird die ermäßigte Abo-Monatskarte künftig auch für Menschen ab 65 Jahren angeboten.
Die übrigen Abo-Monatskarten werden abgeschafft. Dafür wird durch die Abo-Erweiterung Abo-Plus ein zur persönlichen Abo-Monatskarte zubuchbarer Baustein eingeführt. Diese Abo-Erweiterung ermöglicht die ganztägige Übertragbarkeit der Abo-Monatskarte auf andere Personen, die Mitnahme eines Hundes, die Mitnahme einer weiteren Person montags bis freitags ab 17 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztätig. An den Wochenenden und Feiertagen gelten die Zusatzfunktionen verbundweit.
Das Deutschland-Ticket ist von der Tarifreform nicht betroffen. Durch die Veränderungen bei den marego-Abonnements lohnen sich Vergleiche jetzt umso mehr.
Digitalisierung
Teil der Reform ist auch eine stärkere Digitalisierung im Vertrieb. In den Preisstufen MD und Lokal führt marego für ausgewählte Produkte einen Digitalrabatt von rund 10 Prozent ein, unter anderem bei Kurzstrecke, Einzelfahrt und 24-Stunden-Karte. Zusätzlich soll es in der Fairtiq-App einen Wochenbestpreis geben. Fahrkarten der Preisstufen Lokal sowie Regio 1 bis Regio 4 werden künftig bereits beim Kauf entwertet. Die bisherige Entwertertechnik wird – außer in den Fahrzeugen der MVB und auf den Bahnhöfen innerhalb der Stadt Magdeburg – abgeschafft. Damit sollen die Kosten im Vertrieb in längerer Perspektive optimiert werden.
Preisanpassungen
Nach Angaben von marego liegt die durchschnittliche Preisanhebung im Rahmen der Reform bei 3,9 Prozent. Zahlreiche Produkte werden dank des Digitalrabatts und der Rückfahrtrabattierung mit der 24-Stunden-Karte nicht teurer. Gleichzeitig wird rund ein Drittel aller Fahrten günstiger.
Hintergründe der Reform
Hintergrund der Tarifreform sind veränderte Rahmenbedingungen im Nahverkehr, insbesondere seit Einführung des Deutschland-Tickets. Während die Fahrgastzahlen steigen, gehen die Verkaufszahlen klassischer Tarifprodukte wie bspw. Einzelfahrten um 38%, Monatskarten um 86% und Jobtickets um 60% deutlich zurück. Der Verbund sieht deshalb die Notwendigkeit, sein regionales Tarifsystem grundlegend neu auszurichten.
„Die Menschen wollen vor allem eines: einfach ankommen. Genau daran orientiert sich unsere Reform. Wir wollen einen Tarif, den man schnell versteht, der fair aufgebaut ist und im Alltag wirklich hilft. Wir setzen bewusst auf Familienfreundlichkeit, um den ÖPNV für Familien zu öffnen“, sagt marego Geschäftsführer Marcel Czarnecki.
Das Deutschland-Ticket bleibt nach Angaben des Verbunds ein zentraler Bestandteil des Angebots. Die Reform soll sicherstellen, dass neben dem Deutschland-Ticket auch ein regionaler Tarif mit klarer Funktion und nachvollziehbarem Nutzen bestehen bleibt.
Weitere Informationen zur Tarifreform, zu den neuen Preisstufen und den konkreten Änderungen für Fahrgäste sind unter www.einfachankommen.info zu finden.
Die Abonnenten werden zu den bestehenden Abo-Verträgen in den kommenden Monaten durch die Abo-ausgebenden Verkehrsunternehmen entsprechend informiert.
Der Verbund unterstreicht, dass die Tarifreformankündigung unter dem Vorbehalt der Tarifgenehmigung gilt.
Über marego
Der Magdeburger Regionalverkehrsverbund – marego ist der Verkehrsverbund für die Landeshauptstadt Magdeburg sowie für die Landkreise Börde, Jerichower Land und Salzlandkreis. Im marego-Gebiet sind die Fahrgäste mit einer Fahrkarte in Bahn, Bus und Straßenbahn mobil. Dabei können die Angebote der jeweiligen Verkehrsunternehmen genutzt werden, ohne beim Umsteigen eine neue Fahrkarte lösen zu müssen. Jährlich nutzen mehr als 50 Mio. Fahrgäste den marego-Tarif.
Dies ist eine Pressemitteilung des Magdeburger Regionalverkehrsverbund – marego.
Auch wenn sich der Frühling aktuell noch etwas zurückhaltend zeigt: Die neue Tourismussaison in Magdeburg ist gestartet. Mit den beliebten Stadtrundfahrten im Doppeldeckerbus und den ersten Fahrten der Weißen Flotte gibt es ab sofort wieder zahlreiche Möglichkeiten, die Ottostadt entspannt zu entdecken.
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH laden wir dazu ein, Magdeburg aus neuen Perspektiven kennenzulernen – zu Land und zu Wasser.
Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus
Von April bis Oktober bieten die roten Doppeldeckerbusse wieder regelmäßige Stadtrundfahrten durch Magdeburg an. Die etwa einstündige Tour führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ermöglicht einen komfortablen Überblick – ideal für Gäste, aber auch für alle Magdeburgerinnen und Magdeburger, die ihre Stadt neu entdecken möchten.
Saisonstart der Weißen Flotte
Parallel dazu ist auch die Weiße Flotte Magdeburg in die Vorsaison gestartet. Noch bis zum 24. April gilt ein angepasster Fahrplan.
Regelmäßige Fahrten finden von Freitag bis Sonntag statt. Angeboten werden unter anderem:
klassische Stadtfahrten auf der Elbe
Ausflüge nach Westerhüsen
Fahrten in Richtung Schönebeck
Zusätzlich gibt es einzelne Sonderfahrten, etwa rund um die Osterfeiertage. Einige Termine sind bereits stark nachgefragt oder ausgebucht. Wer zu Ostern über die Elbe schippern möchte, sollte sich also beeilen!
Nach der Vorsaison geht die Weiße Flotte in den regulären Fahrplan über: Dann verkehren die Schiffe wieder von Dienstag bis Sonntag und bieten ein größeres Angebot an Linien- und Ausflugsfahrten.
Vorteile für MVB-Abokunden
MVB-Abokunden profitieren doppelt:
1 € Rabatt für Stadtrundfahrten mit dem Doppeldeckerbus
2 € Rabatt für Fahrten mit der Weißen Flotte
Einfach beim Ticketkauf die gültige MVB-Abokarte vorzeigen und Magdeburg entspannt entdecken.
Der Breite Weg hat vieles gesehen … Aufbruch, Wandel, Zerstörung und Neuanfang. Jetzt beginnt mit den „Zukunftsgleisen Innenstadt“ ein neues Kapitel. Während gebaut wird, öffnen wir für Sie einen besonderen Blick auf das, was diesen Ort prägt: seine Geschichte. Gemeinsam mit den Heimatforschern und Stadtführern Siegfried K. Lorenz und Andreas Böcker laden wir Sie ein, den Breiten Weg neu zu entdecken.
Exklusive Stadtführung: Geschichte trifft Gegenwart
Ab dem 18. April starten unsere geführten Rundgänge im 14-tägigen Rhythmus,immer samstags um 14:00 Uhr vor dem Opernhaus.
Freuen Sie sich auf:
spannende Einblicke in 800 Jahre Breiter Weg
historische Fotografien im direkten Vergleich zum heutigen Stadtbild
persönliche Anekdoten und überraschende Geschichten
neue Perspektiven auf den Wandel der Innenstadt
Die etwa einstündige Führung geht entlang der „Zukunftsgleise Innenstadt“ durch den Nordabschnitt des Breiten Weges.
Finale im GALERIA – Ausstellung „800 Jahre Breiter Weg“
Die Führung endet im GALERIA-Magdeburg. Hier erwartet Sie die Ausstellung „800 Jahre Breiter Weg“,
entwickelt von Siegfried K. Lorenz und Conrad Engelhard.
Nach einer kurzen Einführung haben Sie Zeit, die Ausstellung auf eigene Faust und in Ihrem eigenen Tempo zu entdecken.
Und weil gute Geschichten Zeit brauchen:
👉Kaffee & Kuchen im GALERIA Restaurant runden das Erlebnis ab und geben Raum, das Gesehene wirken zu lassen.
Jetzt mitmachen und Plätze sichern
Wir verlosen pro Termin jeweils 10 x 2 Freikarten für die exklusiven Stadtführungen „Breiter Weg“ inklusive einen Kaffee und ein Stück Kuchen im GALERIA-Restaurant.
Termine: 18. April, 2. Mai, 16. Mai und 30. Mai jeweils um 14 Uhr
Treffpunkt: Opernhaus Magdeburg
Sie möchten dabei sein? Dann schreiben Sie uns bis zum 13. April 2026 eine E-Mail mit dem Kennwort „Breiter Weg“, Ihrem Wunschtermin sowie der Angabe des Vor- und Zunamens und der vollständigen Anschrift an: aktion@mvbnet.de
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden je Termin ausgelost – die Freikarten werden per Post zugestellt.
WICHTIG: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen pro Termin begrenzt. Pro Person ist nur eine Teilnahme für einen Termin möglich. Mehrfacheinsendungen werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
18. April 2026: Kai B., Peggy T., Anja N., Sibylle K., Iris H., Janina W., Roland P., Roswitha Sch., Sandra St., Maritta K.
2. Mai 2026: Franziska F., Swen H., Sonja T., Alexander C., Michaela R., Gudrun A., Christine J., Astrid O., Heiko L., Reinhard K.
16. Mai 2026: Michael K., Falko H., Christa W., Angelika Sch., Amy Jasmin W., Beate K., Jürgen O., Gundel T., Justus Sch., Michael K.
30. Mai 2026: Corinna D., Katja O., Susanne L., Ivonne J., Ekaterina P., Marina W., Andreas Sch., Anne Z., Manuela N., Sabine K.
Herzlichen Glückwunsch.
Unsere An- und Abreiseempfehlung:
Der Startpunkt der Führung ist das Opernhaus Magdeburg. Wir empfehlen die Anreise mit den Linien 1N, 9 und 10 sowie der 73 und dem SEV 48. Haltestelle: Universitätsplatz / Opernhaus.
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates,
mit großer Sorge verfolgen wir die aktuellen Diskussionen und Planungen zu sogenannten „Optimierungsmaßnahmen“ im öffentlichen Personennahverkehr Magdeburgs. Insbesondere die Überlegungen zur Kürzung des Nachtlinienverkehrs und zur Ausdünnung bestehender Angebote beunruhigen uns.
Wir möchten unmissverständlich klarstellen: Optimierung darf nicht mit Abbau verwechselt werden. Wer beim ÖPNV kürzt, spart nicht an Strukturen, sondern an Sicherheit, sozialer Teilhabe und Zukunftsfähigkeit dieser Stadt.
Ein verlässlicher, durchgehender Nachtverkehr ist für Magdeburg kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Magdeburg hat den höchsten Anteil internationaler Studierender in ganz Deutschland. Viele von ihnen haben sich bewusst für diese Stadt als Lebens- und Studienort entschieden. Gleichzeitig wissen wir, dass insbesondere internationale Studierende eine vulnerable Gruppe darstellen und im Alltag nicht immer auf ein sicheres Umfeld treffen. Ein verlässlicher Nachtverkehr ist für sie eine zentrale Voraussetzung, um sich sicher, selbstbestimmt und ohne Angst in dieser Stadt bewegen zu können.
Darüber hinaus sind viele Menschen existenziell auf den Nachtverkehr angewiesen: Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, im Rettungsdienst, bei Feuerwehr, in Industrie, Logistik, Gastronomie, Reinigung, Sicherheitsdiensten oder im Einzelhandel. Diese Menschen halten unsere Stadt rund um die Uhr am Laufen. Ihnen den sicheren und verlässlichen Weg zur oder von der Arbeit zu erschweren, wäre ein fatales Zeichen mangelnder Wertschätzung.
Unabhängig vom Alter, der Herkunft oder der Beschäftigungssituation wären besonders Frauen von Kürzungen massiv betroffen. Schon heute ist der Heimweg in den späten Abend- und Nachtstunden für viele mit Unsicherheiten verbunden. Wird der Nachtverkehr eingeschränkt, bedeutet das für viele einen erheblichen Verlust an Sicherheit und Freiheit. Die Folge wäre, dass Abendveranstaltungen, Engagement, Kultur und soziale Teilhabe aus Angst vermieden werden. Letztlich käme dies für Teile der Bevölkerung einer stillschweigenden Ausgangsbeschränkung gleich, was nicht hingenommen werden darf.
Ein weiterer Kritikpunkt wäre der Nichterhalt eines verästelten Straßenbahn-und Busnetzes, insbesondere in den Randgebieten . Gerade das bestehende verästelte ÖPNV -Angebot ist ein großer Standortvorteil Magdeburgs. Es sichert wohnortnahe Anbindung, verhindert zusätzlichen Autoverkehr und ist Grundlage einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Eine Ausdünnung oder gar Aufgabe von Strecken wäre ein verkehrs- und klimapolitischer Rückschritt.
Statt Angebotsabbau braucht Magdeburg einen konsequenten weiteren Ausbau und eine Stärkung des ÖPNV. Nur ein leistungsfähiger, attraktiver und zukunftsfähiger öffentlicher Verkehr kann dazu beitragen, Klimaziele zu erreichen, Verkehr zu reduzieren und die Stadt für alle lebenswert zu halten.
Im Zusammenhang mit den aktuellen Untersuchungen wurde öffentlich zugesichert, dass es zu keiner Verschlechterung für die Fahrgäste kommen werde. Wir erwarten, dass diese Zusage Maßstab für alle weiteren Entscheidungen bleibt.
Wir fordern Sie daher eindringlich auf:
die geplanten Kürzungen im Nachtverkehr nicht umzusetzen,
den ÖPNV nicht als Sparinstrument zu begreifen, sondern als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge,
und die Zukunft Magdeburgs nicht durch kurzsichtigen Abbau, sondern durch kluge Investitionen zu gestalten.
Magdeburg sollte eine Stadt sein, in der sich alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Einkommen oder Arbeitszeiten, sicher, selbstbestimmt und zuverlässig bewegen können. Der Erhalt und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere auch in der Nacht, sind dafür unverzichtbare Voraussetzungen.
Mit Nachdruck fordern wir Sie auf: Treffen Sie Entscheidungen im Sinne der Menschen in dieser Stadt.
Mit freundlichen Grüßen Studierendenrat der OVGU Magdeburg
Fahrgastbeirat der MVB
Hinweis: Der offene Brief wurde vom Fahrgastbeirat verfasst und gibt dessen Einschätzung wieder.
Der Schienenersatzverkehr der Linie 48 nimmt ab Donnerstag, 2. April, seine ursprüngliche Linienführung bis zur Haltestelle Listemannstraße auf. Damit verbessert sich die Umsteigesituation zwischen Bus und Straßenbahn deutlich.
Die Buslinie 48 verkehrt dann zwischen Verkehrsbetriebe, City Carré und Listemannstraße. An der Listemannstraße besteht eine barrierefreie Umsteigemöglichkeit am gleichen Bahnsteig zu den Straßenbahnlinien im Norden der Stadt.
Zudem wird die Haltestelle Opernhaus in der Großen Steinernetischstraße durch die Linie 48 bedient.
Aufgrund einer zusätzlichen Baustelle entlang der Strecke konnte die Linie 48 im Zeitraum von Samstag, 28. März, bis Mittwoch, 1. April, nur verkürzt bis zum Universitätsplatz verkehren.