Am Tunnel geht’s geradeaus: Straßenbahnlinien sind schneller in der Innenstadt

Ab Montag, den 12. Dezember fahren die Straßenbahnen über den neuen Autotunnel in der Innenstadt (Bauprojekt „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“) auf ganzer Länge, denn die neue Straßenbahntrasse auf der Ernst-Reuter-Allee zwischen Brandenburger Straße und Otto-von-Guericke-Straße ist fertiggestellt. Damit entfällt für die Linien , und fortan der bisher notwendige Umweg um das City Carré und die Haltestelle Hauptbahnhof Ost. Fahrgäste sparen somit pro Richtung zwei Minuten Reisezeit ein.

Die Linien und bedienen hingegen künftig die Haltestelle Hauptbahnhof Ost, damit Fahrgäste aus Reform, Westerhüsen und vom Neustädter See einen direkten Anschluss an den Hauptbahnhof haben. Die Haltestelle Hauptbahnhof Ost am Willy-Brandt-Platz wird somit von den Linien , und bedient.

Die Haltestelle Hauptbahnhof Nord am Kölner Platz unterhalb den Bahnhofsbrücken ist stadtauswärts fertiggestellt und wird von den Linien , , und bedient. Durch einen Verzug bei den Arbeiten auf der Nordseite des Fußwegs kann die stadteinwärtige Haltestelle Hauptbahnhof Nord jedoch noch nicht bedient werden. Damit bleibt die Ersatzhaltestelle in Höhe des Damaschkeplatzes bestehen. Fahrgäste aus Diesdorf und Stadtfeld sollten daher einen Fußweg von etwa 5 Minuten bis zum Hauptbahnhof einplanen. Zu den Betriebszeiten der Linie kann auch in diese umgestiegen werden, die dann zur Haltestelle Hauptbahnhof Ost fährt. Die Fertigstellung der neuen Haltestelle ist für das erste Quartal 2023 angekündigt.

Auf einen Blick: Alle Änderungen ab 12. Dezember

  • Straßenbahnlinien 1 (Kannenstieg – Sudenburg), 4 (Cracau – Klinikum Olvenstedt), 6 (Herrenkrug – Diesdorf)
    Zwischen den Haltestellen City Carré und Hauptbahnhof Nord fahren diese Linien jetzt auf direktem Wege. Der Umweg über die Haltestelle Hauptbahnhof Ost entfällt.
  • Straßenbahnlinien 8 (Westerhüsen – Neustädter See) und 9 (Reform – Neustädter See)
    Zwischen den Haltestellen Verkehrsbetriebe und City Carré fahren diese Linien nun über die Haltestelle Hauptbahnhof Ost am Willy-Brandt-Platz.
  • Die Nachtlinien N2 (Alter Markt – Westerhüsen) und N8 (Alter Markt – Barleber See) fahren als Straßenbahn, die Nachtlinie N5 (Alter Markt – Diesdorf) wieder als Bus.
    Mit dem Ende der Bauarbeiten auf der Großen Diesdorfer Straße kann die Nachtlinie N5 wieder als Bus fahren. Die Haltestellen entlang der Arndtstraße werden somit wieder nachts bedient.
  • Die Sperrung der Annastraße für die Buslinie 52 (Sudenburg – Kastanienstraße) entfällt.
    Die Buslinie 52 kann in Stadtfeld wieder über die Annastraße fahren und bedient somit die Haltestellen Annastraße und Steinigstraße wieder.
  • Die Haltestelle Schule Alt-Olvenstedt wird umbenannt in St.-Laurentius-Kirche.
  • Die Fahrpläne und Abfahrtszeiten aller Straßenbahn- und Buslinien wurden angepasst.
    Die neuen Fahrpläne sind ab sofort hier und in der elektronischen Fahrplanauskunft zu finden.
  • Die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee wird gefördert von:

    Buslinie 52: Steinigstraße gesperrt

    Wegen einer Havarie an einem Kanal der SWM ist die Steinigstraße bis voraussichtlich Mittwoch, den 7. Dezember gesperrt.
    Die Buslinie wird in Fahrtrichtung Kastanienstraße über Große Diesdorfer Straße und Europaring umgeleitet. Die Haltestelle Steinigstraße entfällt. Nutzen Sie bitte alternativ die Haltestellen Arndtstraße auf der Großen Diesdorfer Straße oder Friesenstraße in der Friesenstraße.

    Foto: Peter Gercke

    Straßenbahnlinie 4 wird in Cracau eine Woche lang durch Busse ersetzt

    Von Montag, den 5. Dezember bis Freitag, den 9. Dezember fährt die Linie nicht nach Cracau. Sie ist stattdessen zwischen Klinikum Olvenstedt und Messegelände unterwegs. Grund dafür sind Bauarbeiten der Städtischen Werke in der Pechauer Straße.

    Zwischen Cracau (Pechauer Platz) und Messegelände fahren als Ersatz Busse der Linie .
    Die Buslinie aus Randau-Calenberge wird bis zum Messegelände verlängert und kann ebenfalls als Ersatz genutzt werden.

    So fahren die Busse

    Die Busse der Linie fahren im Tagesverkehr im dichten 7,5-Minuten-Takt. Folgende Haltestellen werden durch die Busse bedient: Pechauer Platz, Pfeiffersche Stiftungen, Simonstraße, Mehringstraße, Sportgymnasium, Friedrich-Ebert-Straße, Arenen, Jerichower Platz, Messegelände.

    Die Haltestelle Pfeiffersche Stiftungen wird in den Schwarzkopfweg verlegt und die Haltestelle Mehringstraße in die Friedrich-Ebert-Straße. Die Haltestellen Am Cracauer Tor und Heumarkt können nicht bedient werden.

    Der Umstieg zwischen Ersatzverkehr und Straßenbahn erfolgt an der Haltestelle Jerichower Platz.
    Die Linie 44 bedient dabei die Ersatzhaltestelle am Fahrbahnrand.

    Straßenbahnlinie Hier klicken für die Haltestellenpläne der Straßenbahnlinie 4.

    Schienenersatzverkehr mit Bussen Hier klicken für die Haltestellenpläne des Schienenersatzverkehrs.

    Buslinie Hier klicken für die Haltestellenpläne der Buslinie 56.

    Auf den Winter gut vorbereitet: Zusammen für freie Straßen und Gleise

    Auch in diesem Jahr haben im Stadtteil Rothensee der städtische Winterdienst und die MVB eine gemeinsame Räumübung durchgeführt, um bei einem bevorstehenden Wintereinbruch gegen Schnee und Eis gut gewappnet zu sein. „Das Hauptstraßennetz wird gemeinsam im Verband durch Landeshauptstadt und MVB geräumt – eine Entscheidung, die aus den Erfahrungen der Wintersaison 2020/2021 resultiert“, sagt Heiko Donner, Leiter des städtischen Winterdienstes.

    MVB-Betriebsleiter Michael Fürste erläutert dazu: „Ziel ist es, im Ernstfall die Schneemassen nicht zwischen Gleis und Straße hin und her zu schieben, sondern zusammen eine möglichst effektive Beräumung der Verkehrswege zu erreichen.“
    Um die Schneemassen effizient wegzuräumen, fahren der konventionelle Straßenschneepflug und der schienengebundene Schneepflug daher nebeneinander auf der Straße. „Diese spezielle Räumtechnik müssen die eingesetzten Mitarbeiter üben, denn der Straßenbahnschneepflug und unser Schneepflug unterscheiden sich grundlegend voneinander“, sagt Heiko Donner. Von der Pettenkoferbrücke bis zur Straßenbahnwendeschleife am Zoo fuhren die drei orangen Kolosse parallel zu einander und simulierten so die gemeinsame Räumung des Schnees. Den Verband führte ein Straßenschneepflug, gefolgt von einer Straßenbahn mit Räumschild, an. Am Ende des Verbands fuhr versetzt ein zweiter Straßenschneepflug.

    Die gemeinsame Übung wird jährlich unmittelbar vor der Winterperiode durchgeführt.

    Hintergründe zum Winterdienst

    Die Landeshauptstadt Magdeburg und die beauftragten Fremdfirmen sorgen bei Schnee und Eis mit insgesamt 20 großen Räum- und Streufahrzeugen für die Befahrbarkeit des Hauptstraßennetzes und die Erreichbarkeit wichtiger öffentlicher Einrichtungen, wie Schulen und Kindertagesstätten. „Bei starken und anhaltenden Schneefällen müssen wir uns zunächst auf den gesetzlich geforderten Winterdienst auf verkehrswichtigen Straßen, wie Haupt-, Europa- und Bundesstraßen, sowie den öffentlichen Personennahverkehr konzentrieren. Der Winterdienst auf nachrangigen Straßen kann erst geleistet werden, wenn es die Kapazitäten zulassen“, so der Leiter des städtischen Winterdienstes Heiko Donner.

    Um Auftausalz zu sparen, wird auch schrittweise die neue FS-100 Technik (Flüssigsalz genannt), die bis -6 °C verwendbar ist zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um ein in Wasser aufgelöstes Natriumchlorid, das einen Anteil zwischen 20 und 23 Prozent hat.

    Das Hauptaugenmerk der MVB liegt auf der Betriebsfähigkeit des Straßenbahnnetzes. Insgesamt 140 km Gleise müssen schneefrei gehalten werden. Dazu stehen zwei schienengebundene Schneepflüge bereit, die über hydraulische Räumschilder verfügen. Dazu wurden in den eigenen Werkstätten ehemalige Tatra-Bahnen umgebaut.
    „Speziell geschulte Kolleginnen und Kollegen steuern in Zweier-Teams diese Wagen“, erklärt MVB-Betriebsleiter Michael Fürste. Insgesamt 60 Mitarbeitende sind dafür eingewiesen. Sie steuern aber auch weitere Fahrzeuge. Allein in diesem Jahr wurden 24 neue Kolleginnen und Kollegen für diese Tätigkeiten ausgebildet.

    Um ein Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern, ist eine Spezialstraßenbahn vorgesehen. Sie verfügt über einen speziellen Stromabnehmer, der die Oberleitung mit einem Glycerin-Gemisch einschmieren kann und so ein Einfrieren verhindern soll. Dies funktioniert jedoch nur bei Trockenheit, bei starkem Niederschlag wird das Gemisch abgewaschen. Zusätzlich sind zwei sogenannte „Freifahrttraktionen“ einsatzfähig. Das sind zwei Zuggarnituren, ebenfalls der Bauart Tatra zugehörig, die durch das Befahren des Streckennetzes einen sicheren Betrieb gewährleisten sollen. Sollte die Oberleitung trotz der Vorkehrungen mit einem Eispanzer ummantelt sein, so können diese Wagen mit einer Kratzleiste ausgerüstet werden.

    Vollautomatisch läuft hingegen die Bereinigung der Straßenbahnweichen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schalten sich vorsorglich die 281 verbauten Weichenheizungen ein, um die Funktionsfähigkeit der Weichen auch bei Schnee und Glätte gewährleisten zu können.

    Nicht minder wichtig ist auch die Beräumung und Zugänglichkeit der Haltestellen, damit Fahrgäste sicher in Bus und Bahn ein- und aussteigen können. „Wir müssen die Sicherheit an über 300 Haltestellen gewährleisten. Dazu sind wir mit unseren eigenen Mitarbeitern und mit der Unterstützung von Fremdfirmen im Einsatz“, so Michael Fürste. Über 50 Mitarbeitende der MVB beräumen die Haltestellen, dazu kommen weitere Arbeitskräfte von insgesamt drei Fremdfirmen. 40 Tonnen Streugut hat die MVB für diese Winterperiode eingelagert.

    Die städtischen Streusalzreserven sind bereits entsprechend der Verkehrssicherungspflicht aufgefüllt worden und ungleich höher. Zur Verfügung stehen insgesamt 2.300 Tonnen Salz für die Straßen und 400 Tonnen Splitt zum Abstumpfen jener Gehwege, für die die Stadt verantwortlich ist. Je nach Witterungsverhältnissen können die Reserven bei Bedarf auch noch aufgestockt werden. Bei besonderen Ereignissen oder extremen Wetterbedingungen wird die Koordinierungsgruppe Winterdienst einberufen, die besondere Maßnahmen, zum Beispiel die Schneeabfuhr aus dem Stadtzentrum oder den zusätzlichen Einsatz von kleiner Winterdiensttechnik in Nebenstraßen, festlegt.

    Der Extremwinter 2021 zeigte, dass trotz aller Vorkehrungen und Vorhaltung entsprechender Technik nicht immer ein Straßenbahnbetrieb gewährleistet werden konnte. „Wir versichern, dass wir alles in unserer Machtstehende tun, um den Verkehr aufrechterhalten zu können. Jede Frau und jeder Mann sind dafür im Einsatz. Bei außergewöhnlichen Winterereignissen wie im Februar 2021, können wir aber auch an Grenzen stoßen“, erklärt Michael Fürste.

    Ab August 2023: 9-Euro-Ticket für Schülerinnen und Schüler kommt

    Fast 17.000 Schülerinnen und Schüler in Magdeburg können ab dem 1. August 2023 den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Landeshauptstadt zum monatlichen Preis von 9 Euro nutzen. Das hat der Stadtrat am 10. November beschlossen. Das ÖPNV-Ticket kann im Stadtgebiet auch außerhalb der Schulzeiten, an Wochenenden und in den Ferien genutzt werden. Alle bisherigen rund 8.650 Anspruchsberechtigten eine Schülerjahreskarte werden das Ticket kostenfrei erhalten.

    „Mit dem Stadtratsbeschluss werden Tausende Familien in Magdeburg finanziell entlastet“, freut sich Oberbürgermeisterin Simone Borris. „Gleichzeitig gelingt mit dem vom Stadtrat beschlossenen Vorschlag der Verwaltung der Einstieg in einen stark vergünstigten ÖPNV ohne die Genehmigungsfähigkeit des städtischen Haushaltes zu gefährden.“
    Ab 1. August 2023 sind alle Schülerinnen und Schüler vom 1. bis zum 13. Schuljahrgang, sowie Berufsschülerinnen und Schüler ohne Ausbildungsvergütung anspruchsberechtigt, die ihren Wohnsitz in Magdeburg haben und eine Magdeburger Schule besuchen. Ebenfalls anspruchsberechtigt sind auch Kinder bis 18 Jahren, die ihren Wohnsitz in Magdeburg haben, über kein eigenes Einkommen verfügen und begründet keine Schule besuchen. Darüber hinaushaben Magdeburger Schülerinnen und Schüler Anspruch, die auf Grund einer körperlichen und/oder geistigen Behinderung im freigestellten Schülerverkehr (Schülerspezialverkehr) zur Schule befördert werden.

    Neben den Einmalkosten von 210.000 Euro zur Schaffung der technischen Voraussetzungen sind im Haushalt der Stadt für das kommenden Jahr 162.000 Euro eingeplant. Ab 2024 betragen die zusätzlichen Kosten rund 390.000 Euro.

    Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB, sagt: „Mit dem 9-Euro-Ticket für Schülerinnen und Schüler werden Kinder und Jugendliche kostengünstig mit Bus und Straßenbahn zur Schule fahren können und auch in ihrer Freizeit unterwegs sein. Wer im Kindesalter bereits lernt, Bus und Bahn für seine täglichen Wege zu nutzen, wird auch als Erwachsener häufiger auf diese umweltfreundlichen Verkehrsmittel setzen. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Insofern freue ich mich, dass der Stadtrat dem neuen Ticket zugestimmt hat.“

    Die MVB bereitet im Hintergrund derzeit alle notwendigen Schritte vor, damit die neue Fahrkarte ab voraussichtlich Mai 2023 einfach bestellt werden kann. Das Nahverkehrsunternehmen bittet daher alle Interessenten noch um ein wenig Geduld. Rechtzeitig vor dem Start wird über die Bestellmöglichkeiten des 9-Euro-Tickets für Schülerinnen und Schüler informiert.

    Wiedereinsteigen und das Klima schützen: Kampagne macht Lust auf Bus und Bahn

    Eine neue deutschlandweite Kampagne der Deutschland mobil 2030 GmbH, eine Tochtergesellschaft des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), soll auf die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs beim Klimaschutz hinweisen. Die MVB ist Partner und zeigt mit Projekten vor Ort, wie die Mobilitätswende aktiv gestaltet werden kann.

    Im Sommer erlebten die öffentlichen Verkehrsmittel einen wahren Fahrgastansturm. Selten gab es eine größere Aufmerksamkeit für den ÖPNV als bei der Einführung des 9-Euro-Tickets. Viele Menschen probierten Busse und Bahnen neu aus und die Fahrgastzahlen erreichten endlich wieder das Vor-Corona-Niveau. „Das gewachsene Interesse der Menschen gilt es nun zu nutzen, um den öffentlichen Verkehr wieder stärker als Problemlöser für die Erreichung der Klimaschutzziele in Deutschland zu positionieren“, sagt VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff bei Vorstellung einer neuen Kampagne in Magdeburg.

    In ganz Deutschland werben Plakate dafür, auf Bus und Bahn umzusteigen und damit das Klima zu schützen. Auch in Magdeburg sind die Motive zu finden, die speziell an die Region angepasst wurden. So strahlen Magdeburger Dom und Jahrtausendturm dem Betrachter entgegen. Verdeutlicht werden soll aber auch, dass Klimaschutz und Mobilität unzertrennlich miteinander verbunden sind. Und in Magdeburg passiert seit Jahren sehr viel, um eine Mobilitätswende voranzutreiben, wie MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel betont: „Wir setzen dabei gemeinsam mit der Stadt auf den Ausbau unseres Straßenbahnnetzes, da die Straßenbahn das ideale Verkehrsmittel ist, um viele Menschen schnell und umweltfreundlich ans Ziel zu bringen“.

    Bereits seit zwei Jahrzehnten werden mit der „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“, so der Name des Projekts, ganze 13,5 km neue Strecken quer durch Magdeburg gebaut und so 44.000 Einwohner an das Netz der Straßenbahn angeschlossen. „Ein solch großes Projekt im dicht besiedelten Stadtraum zu realisieren, ist nahezu einmalig in Deutschland. Magdeburg nimmt hier eine echte Vorreiterrolle bei der Mobilitätswende ein“, meint Birgit Münster-Rendel.
    Bereits sechs der acht Teilabschnitte sind realisiert und werden von den Menschen rege genutzt. „Die Fahrgastzahlen der neuen Strecken zeigen: Wenn das Angebot stimmt, nutzen die Menschen gern den ÖPNV. Ein gutes Angebot ist daher unerlässlich für die Mobilitätswende und zum Erreichen der Klimaschutzziele in Deutschland“, ergänzt Oliver Wolff.

    Einsteigen und das Klimaschützen ist also in Magdeburg besonders einfach. Und mit der neuen Kampagne von Deutschland mobil 2030 sollen noch mehr Menschen davon überzeugt werden.

    Deutschlandticket: MVB-Kunden werden profitieren

    Das von der Bundesregierung beschlossene Deutschlandticket wird auch bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben verfügbar sein. Unsere Abo-Kunden müssen derzeit nichts tun.

    Das Deutschlandticket ist ein neues Angebot, dass ab Anfang 2023, bestenfalls im Januar, verfügbar sein wird. Mit diesem Ticket wird es möglich sein, den Nahverkehr deutschlandweit zu nutzen. Fahrgäste können also nicht nur mit Straßenbahnen und Bussen fahren, sondern auch mit Regionalzügen.

    Das neue Deutschlandticket wird als monatlich kündbares Abonnement angeboten. Ein genauer Zeitpunkt des Verkaufsstarts steht noch nicht fest.

    Alle Fahrgäste der MVB, die bereits mit einem Abo, einem Jobticket oder einem Mieterticket unterwegs sind, und Interesse am Deutschlandticket haben, müssen zunächst nichts tun. Eine Kündigung ihres aktuellen Fahrkartenabonnements ist nicht notwendig, um in das Deutschlandticket zu wechseln. Es werden derzeit Vorarbeiten für das Ticket geleistet. Sobald nähere Informationen vorliegen, wird die MVB ihre Abokunden persönlich anschreiben und über die Möglichkeiten zum Wechsel informieren.

    Alle aktuellen Informationen zum Deutschlandticket haben wir auf unserer FAQ-Seite zusammengestellt.

    Buslinien 53 und 54 fahren wegen Bauarbeiten nicht den Birnengarten an

    Die Buslinien 53 und 54 können in der kommenden Woche nicht über den Birnengarten fahren, weil dort eine Polleranlage repariert wird.

    Vom 7. November bis zum 11. November fahren die Busse der Linien 53 und 54 die Haltestelle Birnengarten nicht an. Die Haltestelle Auf den Höhen wird örtlich in die Straße Auf den Höhen verlegt.

    Link zu den Haltestellenplänen der Linie 53.

    Link zu den Haltestellenplänen der Linie 54.

    Klimafreundlich zum Fuß- und Handballspiel

    Wir setzen zusätzliche Straßenbahnen ein, damit Fuß- und Handballfans am 28. Oktober und 30. Oktober die Spiele des SC Magdeburg und 1. FC Magdeburg erleben können.

    Am Freitag, 28. Oktober 2022 spielt der 1. FC Magdeburg um 18:30 Uhr in der MDCC-Arena.
    Am Sonntag, 30. Oktober 2022 spielt der SC Magdeburg um 16:05 Uhr in der GETEC-Arena.

    Beide Spielstätten sind über die Haltestelle Arenen mit der Straßenbahnlinie (Klinikum Olvenstedt – Hauptbahnhof – Cracau) direkt erreichbar.

    Zusätzlich ist auch die Anreise mit der Straßenbahnlinie (Diesdorf – Hauptbahnhof – Herrenkrug) und der Sonderstraßenbahnlinie 15 (Olvenstedter Platz – Hauptbahnhof – Messegelände) über die Haltestelle Turmschanzenstraße / Friedensbrücke mit kurzem Fußweg möglich.

    Die Sonderstraßenbahnlinie 15 fährt am 28. Oktober ab 15:18 Uhr und 30. Oktober ab 13:09 Uhr zusätzlich zu den Linien 4 und 6 alle 30 Minuten ab dem Olvenstedter Platz.

    Nach Spielende fahren die Straßenbahnen der Linie 15 im dichten Takt ab der Haltestelle Arenen zum S-Bahnhof Neustadt und operativ zu verschiedenen Stadtteilen.

    Die Eintrittskarten zum Spiel gelten gleichzeitig drei Stunden vor und bis zu drei Stunden nach dem Spiel als Fahrkarte bei der MVB.

    Zukunft nur zusammen: MVB sucht Magdeburger Vereine für die Zukunftsbahn

    Im kommenden Jahr schicken wir die „Magdeburger Zukunftsbahn“ aufs Gleis, um mit ihr die Vielfalt an Magdeburger Vereinen zu präsentieren. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

    Wir wollen im kommenden Jahr eine eigens gestaltete Straßenbahn auf die Schienen bringen, die für das vielfältige Vereinsleben in der Stadt wirbt. Die als „Zukunftsbahn“ betitelte Niederflurstraßenbahn soll zeigen, wie Vereine und die MVB die Magdeburger Zukunft nachhaltig und umweltfreundlich gestalten.

    Cornelia Muhl-Hünicke, Abteilungsleiterin Marketing bei der MVB, dazu: „Uns als MVB liegt nicht nur die Stadt, sondern vor allem auch ihre Menschen am Herzen. Wir verbinden Pendler, Familien, Freunde und eben auch Vereinsmitglieder durch unsere Straßenbahn- und Buslinien. So ist die Idee entstanden, mit der Zukunftsbahn dem Vereinsleben in der Landeshauptstadt eine Bühne zu geben“.

    Die Bahn soll mindestens drei Jahre lang auf allen Straßenbahnlinien durch die Stadt fahren. Welche Vereine es auf die Bahn schaffen, ist völlig offen, ein wichtiges Kriterium ist jedoch die Gemeinnützigkeit verknüpft mit dem Thema Nachhaltigkeit. „Die Bandbreite an Vereinen in der Stadt ist riesig. Viele Menschen engagieren sich in gemeinnützigen Vereine für die unterschiedlichsten Dinge – egal ob Natur, Kultur, Sport, Soziales, Freizeit oder vielen anderen Themen. Sie sind damit ein wichtiger Bestandteil der Stadt und unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens hier in Magdeburg. Ohne die gemeinnützigen Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wäre vieles schlichtweg nicht möglich. Unsere Stadt bleibt durch diese Menschen im besten Fall nachhaltig und für Folgegenerationen ein sicherer, sauberer, klimafreundlicher Ort zum Leben“, erklärt Cornelia Muhl-Hünicke.

    Bewerbungen sind ab sofort über das Internet unter www.mvbnet.de/zukunftsbahn möglich. Dabei muss kurz und knapp folgende Frage beantwortet werden „Was verbindet die MVB und Ihren Verein mit einer nachhaltigen Zukunft?“
    Teilnahmeschluss ist der 31.12.2022.

     

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