Warnstreik der Gewerkschaft ver.di: Fahrbetrieb der MVB wird sichergestellt

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Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) zu einem Warnstreik am Freitag, 16. Januar, aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft ist lediglich mit einer geringen Beteiligung zu rechnen. Die MVB geht daher aktuell davon aus, dass der Fahrbetrieb mit Straßenbahnen und Bussen am Freitag regulär durchgeführt werden kann.

 Vereinzelt kann es dennoch zu Ausfällen einzelner Fahrten kommen, sofern Mitarbeitende am Warnstreik teilnehmen. Die MVB setzt alles daran, die Auswirkungen für ihre Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.

Hintergrund

Anlass des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt (KAV). Die erste Verhandlungsrunde hat am Mittwoch, 14. Januar, stattgefunden.

Aktuelle Verkehrslage und erweiterter Nachtverkehr

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Montag, 12.01.:

Der Betrieb mit Bussen und Bahnen läuft grundsätzlich, aber teilweise außerhalb des Fahrplans. Planen Sie daher bitte mehr Reisezeit ein.

Aktuelle Informationen zur Verkehrslage erhalten Sie über den MVB-Verkehrsmelder unter www.mvb-verkehrsmelder.de. Darüber hinaus ist die kostenfreie Service-Hotline der MVB unter 0800 548 1245 auch am Samstag, 10.01. ab 5:30 Uhr für Auskünfte erreichbar.

Verstärkter Nachtverkehr zur Sicherung des Netzes

Um das Straßenbahnnetz auch über Nacht betriebsbereit zu halten, wird der Nachtverkehr in dieser Nacht auf den Hauptmagistralen verstärkt. Ab 23 Uhr fahren die Nachtstraßenbahnlinien

  • N2 (Alter Markt – Westerhüsen) und
  • N8 (Alter Markt – Barleber See)

im durchgehenden 30-Minuten-Takt.

Zusätzlich verkehren die Straßenbahnlinien

  • 4 (Klinikum Olvenstedt – Cracau) und
  • 6 (Diesdorf – Herrenkrug)

die gesamte Nacht über ebenfalls im 30-Minuten-Takt. Aufgrund der kurzfristigen Maßnahmen können hierfür jedoch aktuell keine gesonderten Fahrpläne bereitgestellt werden.

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Warum kommt es zu Verspätungen und Ausfällen?

Das starke Winterwetter wirkt sich direkt auf den Betrieb aus. Schnee auf Straßen und Gleisen sorgt dafür, dass Busse und Bahnen langsamer fahren müssen.

Hinzu kommt, dass Weichen im Straßenraum immer wieder durch Pkw zugefahren werden. Schnee und Eis verdichten sich dort sehr schnell. Unsere Mitarbeitenden müssen die Weichen dann aufwändig und zeitintensiv von Eis befreien, bevor sie sicher befahren werden können – das führt zu Verzögerungen.

Außerdem bleiben bei diesen Witterungsbedingungen auch Autos liegen oder rutschen quer, was Fahrtwege blockiert. Einzelne Störungen wirken sich dadurch schnell auf weitere Linien aus, Verspätungen schaukeln sich auf.

Sturmtief Elli: Hinweise zum Nahverkehr

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Der Deutsche Wetterdienst warnt im Zusammenhang mit dem herannahenden Sturmtief „Elli“ vor einer extremen Wetterlage. Der Winterdienst der MVB ist deshalb mit voller Mannschaftsstärke im Einsatz, um das ÖPNV-Angebot mit Straßenbahnen und Bussen abzusichern.

Fahrgäste werden gebeten, am Freitag, 9. Januar, vorsorglich mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen. Trotz umfangreicher Maßnahmen kann es witterungsbedingt zu Verspätungen und Einschränkungen im Linienbetrieb kommen.

Aktuelle Informationen erhalten Fahrgäste online über den MVB-Verkehrsmelder. Darüber hinaus ist die kostenfreie Service-Hotline der MVB unter 0800 548 1245 am Freitag bereits ab 5:30 Uhr für Auskünfte erreichbar.

Über den MVB-Winterdienst

Der Schwerpunkt des MVB-Winterdienstes liegt auf der Sicherstellung der Betriebsfähigkeit des Straßenbahnnetzes. Insgesamt rund 140 Kilometer Gleise müssen schnee- und eisfrei gehalten werden. Dafür stehen zwei schienengebundene Schneepflüge mit hydraulischen Räumschildern zur Verfügung.

Um ein Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern, setzt die MVB eine Spezialstraßenbahn ein, die die Oberleitungen mit einem Glycerin-Gemisch behandelt.

Die Weichenheizungen arbeiten automatisch: Bei Frost schalten sich die insgesamt 281 verbauten Heizungen selbstständig ein und sorgen so für funktionsfähige Weichen.

An den Haltestellen steht die Sicherheit der Fahrgäste im Fokus. Mehr als 50 Mitarbeitende der MVB sowie zusätzliche Kräfte von drei beauftragten Fremdfirmen sind im Einsatz, um an den über 300 Haltestellen einen sicheren Ein- und Ausstieg zu gewährleisten. Dafür hat die MVB rund 40 Tonnen Streugut eingelagert.

Fahrräder an einer Haltestelle

Noch flexibler unterwegs: Zeitliche Begrenzung der Fahrradmitnahme entfällt

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Für alle, die Bus und Bahn gern mit dem Fahrrad kombinieren, wird unser Angebot noch attraktiver: Ab dem 1. Januar 2026 entfällt die bisherige zeitliche Begrenzung der Fahrradmitnahme. Fahrräder können damit künftig ganztägig in unseren Bussen und Bahnen mitgenommen werden.

Die neue Regelung ist das Ergebnis der konstruktiven und guten Zusammenarbeit zwischen dem Fahrgastbeirat und der MVB. Der Fahrgastbeirat hatte sich im Rahmen seiner Arbeit ausdrücklich eine flexiblere Fahrradmitnahme gewünscht. Dieses Anliegen wurde aufgegriffen und gemeinsam umgesetzt.

Aber Achtung: Die Mitnahme von Fahrrädern bleibt aus Platzgründen begrenzt und erfolgt unter klaren Vorrangregeln ausschließlich im Mehrzweckbereich der Fahrzeuge.

Rangfolge im Mehrzweckbereich:

  1. Rollstuhlfahrer
    Die vorgesehenen Stellplätze dienen der sicheren Beförderung. Rollstuhlfahrer haben immer Vorrang.
  2. Kinderwagen und Rollatoren
    Sie können den Mehrzweckbereich vorrangig nutzen, sofern kein Rollstuhlplatz benötigt wird.
  3. Fahrräder
    Fahrräder können nur bei ausreichendem Platz mitgenommen werden. Eine Pflicht zur Mitnahme besteht nicht. Im Zweifel entscheidet das Fahrpersonal.

 

Wichtige Hinweise:

Ein Anspruch auf kostenfreie Fahrradmitnahme besteht ausschließlich für Inhaberinnen und Inhaber von Zeitfahrkarten sowie für unsere Abo-Kundinnen und Abo-Kunden; das Deutschlandticket ist hiervon ausgenommen. Alle anderen Fahrgäste benötigen zusätzlich einen Fahrschein für ihr Fahrrad.

Dreirädrige Fahrräder und Lastenräder gelten nicht als Fahrräder im Sinne der Beförderungsbedingungen und sind von der Mitnahme ausgeschlossen.

Die Regelung gilt ab dem 1. Januar 2026.

Neuer Fahrplan ab 7. Januar 2026

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Die MVB führt nach den Weihnachtsferien einen Fahrplanwechsel bei Bus und Straßenbahn durch. Ab Mittwoch, dem 7. Januar 2026, sind erstmals ausschließlich barrierefreie Fahrzeuge im Einsatz. Überarbeitete Fahrzeiten sorgen zudem für mehr Pünktlichkeit und einen stabileren Betrieb. Bei zwei Straßenbahnlinien gibt es vorübergehende Änderungen.

Mehr Pünktlichkeit durch realistische Fahrzeiten

Für den neuen Fahrplan hat die MVB gemeinsam mit einem externen Ingenieurbüro die Fahrzeiten aller Straßenbahnlinien umfassend überprüft. Analysiert wurde, wie viel Zeit die Bahnen tatsächlich für die einzelnen Streckenabschnitte benötigen. Auf dieser Grundlage wurden die Fahrzeiten angepasst. Ziel ist ein verlässlicherer Fahrplan mit weniger Verspätungen.

Auch die Busfahrpläne wurden überarbeitet, um die Anschlüsse an die Straßenbahn weiter zu verbessern.

Hier geht es zur Fahrplanseite.

Abschied von den Tatrabahnen – vollständig barrierefrei unterwegs

Mit dem Fahrplanwechsel endet in Magdeburg eine Ära: Ab Ende Dezember werden keine Tatrabahnen mehr im regulären Fahrgasteinsatz unterwegs sein. Die letzte planmäßige Linienfahrt einer Tatrabahn findet bereits am 23. Dezember 2025 statt.

Künftig werden alle Fahrten ausschließlich mit modernen Niederflurstraßenbahnen durchgeführt. Damit ist auf allen Linien ein stufenloser Ein- und Ausstieg möglich – ein wichtiger Schritt für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr.

Tatrabahn vom Typ KT4D auf der Linie 3.
Tatrabahn vom Typ KT4D auf der Linie 3.

 

Vorübergehende Änderungen bei den Linien 3 und 10

Da derzeit noch nicht ausreichend neue Straßenbahnen vom Typ „Flexity“ zur Verfügung stehen, die die Tatrabahnen ersetzen, sind vorübergehend Anpassungen im Liniennetz notwendig. Ziel ist es, während der Übergangsphase einen stabilen und verlässlichen Betrieb ohne kurzfristige Ausfälle zu gewährleisten.

Die Straßenbahnlinie 3, die montags bis freitags Olvenstedt und Stadtfeld im 20-Minuten-Takt mit dem Uniklinikum und der Leipziger Chaussee verbindet, wird daher ab dem 7. Januar 2026 vorübergehend eingestellt.

Das Fahrangebot zum Uniklinikum bleibt jedoch stabil:

Die Straßenbahnlinie 10 fährt montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr ab der Haltestelle Raiffeisenstraße im Wechsel wie bisher nach Sudenburg sowie zusätzlich zur Leipziger Chaussee. Gemeinsam mit der unverändert fahrenden Linie 9 werden damit weiterhin neun Fahrten pro Stunde angeboten. Im Spätverkehr sowie an Wochenenden fährt die Linie 10 unverändert nur nach Sudenburg.

Das Fahrtenangebot nach Sudenburg wird dadurch montags bis freitags leicht reduziert. Der Stadtteil bleibt jedoch weiterhin gut angebunden, da zusätzlich auch die Straßenbahnlinie 1 sowie die Buslinie 52 regelmäßig nach Sudenburg verkehren.

Liniennetzplan der Magdeburger Verkehrsbetriebe, gültig ab 07.01.2026

Hintergrund: Ende einer Straßenbahn-Generation

Mit der Außerdienststellung der letzten Tatrabahnen vom Typ „KT4D“ endet ein prägendes Kapitel der Magdeburger Straßenbahngeschichte. Seit 1969 waren die in der damaligen Tschechoslowakei gefertigten Fahrzeuge im Einsatz. Die zuletzt noch fahrenden Bahnen stammten ursprünglich aus Berlin und wurden ab 2020 in Magdeburg eingesetzt, um die Zeit bis zur Lieferung neuer Fahrzeuge zu überbrücken.

Zuletzt waren noch sechs Tatrabahnen werktags im Einsatz. Mit dem Jahresende läuft ihre technische Zulassung aus. Eine erneute Zulassung würde umfangreiche und kostenintensive Prüfungen erfordern, die angesichts des hohen Fahrzeugalters wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll sind. Hinzu kommt die zunehmende Schwierigkeit, Ersatzteile zu beschaffen.

Die MVB hat insgesamt 35 neue Niederflurstraßenbahnen vom Typ „Flexity“ bestellt. Aktuell befinden sich fünf Fahrzeuge in Magdeburg, vier davon sind bereits im Fahrgasteinsatz, eine Bahn wird für Fahrschulfahrten genutzt. Ursprünglich sollten bis Ende 2025 acht Fahrzeuge geliefert sein. Die Auslieferung weiterer Bahnen verzögert sich momentan.

Flexity-Straßenbahn vor dem Opernhaus.
Flexity-Straßenbahn vor dem Opernhaus.

So fahren Bus und Bahn an Weihnachten und Silvester

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Die Feiertage stehen vor der Tür. Trotz Schulferien gilt bis Heiligabend der Normalfahrplan. Danach sind wir nach Ferienfahrplan unterwegs. An Heiligabend und Silvester wird nach Sonderfahrplan gefahren. In der Silvesternacht gibt es außerdem zusätzliche Fahrten.

Busse und Bahnen der MVB fahren bis zum Weihnachtsfest, trotz Schulferien, im dichten Takt. Damit stehen dem Geschenke-Shopping und entspannten Weihnachtsmarktbesuchen nichts im Wege. An Heiligabend gilt wieder ein Sonderfahrplan. In der Silvesternacht verstärken wir das Nachtangebot, damit alle Partygänger wieder bequem und sicher nach Hause kommen.

Alles Wissenswerte zu den Fahrplänen während der Feiertage auf einen Blick:

 

  • Bis 23. Dezember: Standardfahrplan – Auch in diesem Jahr verlängern wir den Standardfahrplan: Bis einschließlich Dienstag, den 23. Dezember fahren Straßenbahnen und Busse im dichten Takt. Die Linie 8 ist nicht im EInsatz.
  • Heiligabend, 24. Dezember: Sonderfahrplan –  An Heiligabend gilt dem geringeren Fahrgastaufkommen entsprechend ein Sonderfahrplan, der an den Sonntagsfahrplan angelehnt ist. Die Straßenbahnen fahren bis 8 Uhr im 30-Minuten-Takt und von 8 Uhr bis 23 Uhr im durchgehenden 20-Minuten-Takt. Die Buslinien fahren auf die Straßenbahn abgestimmt. Die genauen Fahrpläne gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft und hier.
  • 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, 25. und 26. Dezember – Es gilt der normale Sonntagsfahrplan.
  • 27. Dezember bis 5. Januar: Ferienfahrplan – Ab dem 27. Dezember gilt bis einschließlich 5. Januar 2026 der Ferienfahrplan. Die Straßenbahnen fahren dann alle 15 Minuten, die Busse sind darauf abgestimmt.

Link zu den Fahrplänen

Silvester und Neujahr

  • Silvester, 31. Dezember – An Silvester gilt tagsüber der gleiche Sonderfahrplan, wie an Heiligabend. Die genauen Fahrpläne gibt es in der elektronischen Fahrplanauskunft und hier.
  • Änderungen gibt es auch im Nachtverkehr:
    Die zentralen Anschlüsse am Alten Markt und die Fahrten dorthin um 23.45 Uhr und 00.15 Uhr entfallen.
    Zusätzliche Fahrten werden dafür von 00.45 Uhr bis 3.15 Uhr angeboten, denn dann fahren die Nachtlinien alle 30 Minuten. 

    Generell fahren in dieser Nacht die Linien N1 (Herrenkrug / Cracau – Alter Markt) und N8 (Alter Markt – Barleber See) als Straßenbahn, die übrigen Nachtlinien als Busse.Der Hasselbachplatz wird bis 3.30 Uhr wegen der Silvesterfeierlichkeiten nicht angefahren. 

    Die Nachtlinien N2, N3, N4 und N5 fahren ab Domplatz über die Hegelstraße. In der Hegelstraße werden in Höhe Einsteinstraße und Höhe Planckstraße Ersatzhaltestellen für den Hasselbachplatz eingerichtet. Die Haltestelle Haeckelstr. / Museum entfällt.

  • Neujahr, 1. Januar: An Neujahr gilt der Sonntagsfahrplan.

Öffnungszeiten der MVB-Häuschen

Während der Weihnachtsfeiertage und an Silvester bleiben die MVB-Häuschen im Stadtgebiet geschlossen.
Am Samstag, dem 27. Dezember ist das MVB-Häuschen am Alten Markt / Ernst-Reuter-Allee wie gewohnt von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Zwischen den Jahren, am 29. und 30. Dezember hat dieses Häuschen von 8 Uhr bis 15 Uhr geöffnet.
Ab 2. Januar gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten.

Gedenktag in Magdeburg: Einschränkungen im ÖPNV-Angebot möglich

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Am Samstag, 20. Dezember, finden in Magdeburg mehrere Versammlungen und Gedenkveranstaltungen anlässlich des Jahrestags des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt statt. In diesem Zusammenhang kann es zu Einschränkungen im Linienverkehr der MVB kommen.

Fahrgäste werden gebeten, vorsorglich mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen. Insbesondere im Innenstadtbereich sind zeitweilige Streckensperrungen sowie Umleitungen möglich.
Über kurzfristige Änderungen im Betriebsablauf informiert die MVB fortlaufend über die dynamischen Fahrgastinformationsanzeigen an den Haltestellen sowie über den Verkehrsmelder unter www.mvb-verkehrsmelder.de.

Darüber hinaus ist die kostenfreie Service-Hotline der MVB am Samstag ab 14:15 Uhr unter 0800 548 1245 erreichbar.

Nachtbus am Alten Markt

Fahrplanänderungen im Nachtverkehr und bei Buslinie 66 ab Heiligabend

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Bei den sogenannten Nachtfalter-Linien im Nachtverkehr ändern sich die Abfahrtszeiten an den einzelnen Haltestellen um wenige Minuten. Der zentrale Anschluss am Alten Markt bleibt jedoch unverändert: Die Nachtlinien treffen weiterhin jeweils zur Minute 15 und 45 dort ein und fahren entsprechend wieder ab. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über mögliche Änderungen ihrer gewohnten Abfahrtszeiten zu informieren. Ziel der Anpassungen ist es, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Nachtverkehr weiter zu verbessern.

Eine positive Nachricht gibt es für Fahrgäste der Buslinie 66 in Sohlen: Ab dem 24. Dezember wird die Haltestelle Am Kirschberg in Fahrtrichtung Bördepark wieder regulär bedient. Die dafür notwendige Genehmigung wurde von der Straßenverkehrsbehörde erteilt.

MVB investiert auch 2025 ins Magdeburger Straßenbahnnetz

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Die MVB investiert weiter kräftig in ihr Straßenbahnnetz. Im Jahr 2025 wurden zahlreiche Bau- und Erneuerungsmaßnahmen umgesetzt, um die Infrastruktur zu modernisieren, den Fahrkomfort zu erhöhen und Anwohner spürbar zu entlasten. Von neuen Schienen und Weichen über moderne Fahrleitungen bis hin zu einem kompletten Streckenneubau konnten wichtige Projekte erfolgreich abgeschlossen werden.

Neubau Schienenschmieranlage Pechauer Platz

Am Pechauer Platz wurde eine neue Schienenschmieranlage in Betrieb genommen. Sie reduziert Reibung in engen Gleisbögen, schont die Schienen und sorgt vor allem für leisere Straßenbahnen – ein spürbarer Vorteil für Fahrgäste und Anwohner.

Austausch Weiche Buckau Wasserwerk

In Buckau am Wasserwerk wurde eine stark beanspruchte Weiche erneuert. Der Austausch erhöht die Betriebssicherheit und trägt zu einem stabileren Straßenbahnbetrieb in diesem wichtigen Streckenabschnitt bei.

Austausch Weichen Betriebshof Westerhüsen auf der Straße Alt Westerhüsen

Auch im Bereich des Betriebshofes Westerhüsen, auf der Straße Alt Westerhüsen, wurden Weichen ausgetauscht. Damit ist die Anbindung des Betriebshofes langfristig gesichert und der Betriebsablauf deutlich zuverlässiger.

Schienenwechsel südliche Halberstädter Straße

In der südlichen Halberstädter Straße wurden alte, verschlissene Schienen ausgebaut und durch neue ersetzt. In Kombination mit lärmreduzierendem Asphalt profitieren Anwohner nun von mehr Ruhe und Fahrgäste von besseren Reisezeiten, da Langsamfahrstellen der Vergangenheit angehören.

Schienenwechsel nördliche Halberstädter Straße

Im nördlichen Abschnitt der Halberstädter Straße zwischen Südring und Leipziger Straße laufen die Arbeiten noch. Auch hier werden die Gleise umfassend erneuert, um die Strecke fit für die Zukunft zu machen. Die Erneuerung der Schienen auf der Halberstädter Straße ist nötig, da hier die Schienen aus DDR-Zeiten abgefahren sind ihr Lebensende erreicht haben.
Im Bereich Hellestraße laufen die Bauarbeiten bereits. Im Zeitraum vom 8. Dezember 2025 bis zum 30. Januar 2026. Dabei werden rund 110 Meter Doppelgleis ausgetauscht.
Die Maßnahme wurde gezielt in die Zeit der Brückensperrung des Magdeburger Rings gelegt, um eine zusätzliche Belastung für Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Alle Termine sind eng mit der Landeshauptstadt Magdeburg abgestimmt, sodass der Neubau der Behelfsbrücke nicht beeinträchtigt wird.
Um den Bauzeitraum möglichst kurz zu halten, wird auch zwischen den Feiertagen gearbeitet. Mit dem Schienenwechsel wird dieser stark frequentierte Streckenabschnitt nachhaltig ertüchtigt und fit für die Anforderungen der kommenden Jahre gemacht.

Schienenwechsel Olvenstedter Straße

In der Olvenstedter Straße wurden zwischen Oli-Kino und Olvenstedter Platz ebenfalls neue Schienen verlegt. Die Maßnahme verbessert nicht nur den Fahrkomfort, sondern entlastet die Anwohner in Stadtfeld Ost, da die Gleiseindeckung mit lärm mindernden Asphalt erfolgt ist und so Verkehrsgeräusche minimiert werden. Die Erneuerung erfolgte hier auf 750 Metern Länge, 3.000 Meter neue Schienen wurden verlegt.

Neubau August-Bebel-Damm

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Streckenneu- und Umbau am August-Bebel-Damm wurde im Laufe des Jahres ein bedeutendes Infrastrukturprojekt realisiert. Die Linie 10 fährt dort nun vollständig getrennt vom Autoverkehr. Das macht sie schneller, pünktlicher und sicherer. Neue, moderne Haltestellen ermöglichen zudem einen komfortablen Ein- und Ausstieg. Der Neubau der Strecke war nötig geworden, nachdem der August-Bebel-Damm beim Elbe-Hochwasser 2013 stark beschädigt wurde.

Zwei Straßenbahnen an der neuen Haltestelle Rothensee.
Zwei Straßenbahnen an der neuen Haltestelle Rothensee.

Ziehung einer neuen Fahrleitung Fermersleben und Salbke

Die Erneuerung der Fahrleitung in den Stadtteilen Fermersleben und Alt Salbke war nötig um einen sicheren, zuverlässigen und störungsfreien Straßenbahnbetrieb zu gewährleisten. Fahrleitungen gehören zu den am stärksten beanspruchten Teilen der Straßenbahninfrastruktur

Die umgesetzten Maßnahmen erhöhen die Sicherheit, reduzieren die Lärmbelastung und verbessern die Zuverlässigkeit des Straßenbahnnetzes deutlich.

Auch 2026 wird die MVB weiter in das Straßenbahnnetz investieren. Vorgesehen ist u. a. der Neubau der Gleisanlagen im Breiten Weg im Bereich der Haltestelle Alter Markt zwischen der Julius-Bremer-Straße und der Ernst-Reuter-Allee. Zudem soll der Schienenwechsel auf der Halberstädter Straße zwischen Südring und Leipziger Straße abgeschlossen werden.

Die Maßnahmen wurden mit Fördermitteln der Bundesrepublik Deutschland des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

 

Abbinder der Landesförderung von Sachen-Anhalt #moderndenken

Neuer Preis fürs Deutschland-Ticket

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Der Preis des Deutschland-Tickets, das deutschlandweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr ermöglicht, steigt zum 1. Januar von 58 auf 63 Euro monatlich. Für Fahrgäste, die das Deutschland-Ticket über die MVB beziehen, ändert sich nichts: Die Preisänderung wird automatisch umgesetzt.

Mit dem neuen Preis wird für einige Nutzer wohlmöglich das persönliche Abo wieder attraktiv: Für aktuell 50,00 Euro monatlich kann damit der ÖPNV innerhalb Magdeburgs genutzt werden. Wer sich für einen Wechsel vom Deutschland-Ticket zum persönlichen Abo entschließt, muss diesen bis zum 19. Dezember anmelden, damit ab Januar das persönliche Abo wirksam wird. Dies kann einfach über eine E-Mail an abo@mvbnet.de unter der Angabe des Vor- und Nachnamens, der vollständigen Adresse sowie der Kundennummer erfolgen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.mvbnet.de/abokarten und an der kostenfreien Service-Hotline unter 0800 / 548 1245.

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